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Der Theresianische Handwerskhof ist ein genehmigtes Projekt im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit SR-AT 2007-2013.
www.sk-at.eu
Das Projekt ist aus den Mitteln der EU, des EFRE, des Staatshaushaltes der Slowakischen Republik und des Haushalts der Stadt Holíč finanziert.

Projektantragsteller und Leitprojektpartner zugleich ist die westslowakische Stadt Holíč. Als Partner bei der Projekt-Aufarbeitung sowie -Realisation fungiert die österreichische Partnerstadt Hollabrunn. Strategischer Projektpartner wurde ist das Kreisdenkmalamt Trnava. Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen den zwei Partnerstädten – Holíč und der österreichischen Stadt Hollabrunn – insbesondere durch gemeinsame kulturelle Veranstaltungen zu intensivieren.

Das  Projekt „Der Theresianische Handwerkshof“ basiert auf der Geschichte der Stadt Holíč. Die Jahre 1736-1752 waren durch eine enorme wirtschaftliche Entwicklung gekennzeichnet. Unter der Regierung von Franz Stephan von Lothringen und seiner Ehefrau Maria Theresia wurden Produktionsmanufakturen gegründet, die Wirtschaft florierte. In der Stadt wurden folgende Produktionen und Fabriken aufgebaut: Majolika-Herstellung, Ziegelfabrik, Schnapsbrennerei, Brauerei, Wassermühlen, Drahtbinderei, Seifenherstellung u.v.a. In diesen Jahren war die Holíč-Šaštín-Herrschaft ein großes Wirtschaftsimperium, welches den gesamten Kaiserhof versorgt hat.

Stadt Holíč

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Im Jahr 1442 zeigte das Wappen der Stadt Holíč einen goldenen Löwen, der in den Vorderpfoten eine kleine weiße Kirche mit rotem Dach hält. Diese wurde in einem blauen frühgotischen Schild platziert und soll an einen der ehemaligen Stadtnamen - ALBA ECCLÉSIA - erinnern. Die Kirche ziert auch das heutige Stadtwappen von Holíč.

 

 

Stadt Hollabrunn

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Der Stadt Hollabrunn wurde das Wappen durch Kaiser Maximilian II. erteilt. Das Wappen ist in zwei Teile geteilt. Auf blauem Untergrund, im oberen Teil, befindet sich eine goldene Wolfsfalle zusammen mit zwei Sternen. Im unteren Teil ist auf der Wasserfläche ein zur Quelle schwimmender Schwan platziert.

Die Projektpartner sind nicht nur durch gemeinsame kulturelle Aktivitäten verbunden, sondern auch durch die gemeinsame Geschichte – vor allem über das Leben der Habsburger.